Verteilung von bookman über Microsoft Intunes

Hinweise für die automatisierte Installation

Kommandozeilenparameter für den Installer

Der Installer bietet die folgenden zusätzlichen Parameter:

  1. -varfile [file] –> Verwende eine Responsedatei. Ermöglicht Benutzereingaben während des Installationsprozesses zu simulieren
  2. -c –> Aktiviere Konsolenmodul
  3. -q –> Aktiviere unbeaufsichtigten Modus
  4. -dir [directory] –> Im unbeaufsichtigten Modus, setze Installationsverzeichnis
  5. -overwrite –> Im unbeaufsichtigten Modus, überschreibe Dateien
  6. -nofilefailures –> Im unbeaufsichtigten Modus, ignoriere Installationsfehler von Dateien
  7. -splash [title] –> Im unbeaufsichtigten Modus, zeige Fortschrittsfenster
  8. -alerts –> Zeige Nachrichtendialoge auch im unbeaufsichtigten Modus
  9. -console –> Im unbeaufsichtigten Modus, öffne Ausgabekonsole
  10. -Dname=value –> Setze Systemeigenschaften
  11. -h –> Zeige diese Hilfe

Zu beachten ist hier, dass mehrere Parameter nicht im POSIX Style kombiniert werden können.
Der Befehl bookman_windows.exe -ch gibt also nicht die Hilfe auf der Konsole aus, sondern startet den Installationsprozess ganz normal, da der Parameter "-ch" nicht bekannt ist.
Um die Hilfe auf der Konsole anzuzeigen, muss daher der Befehl bookman_windows.exe -c -h verwendet werden.

Unbeaufsichtigte Installation

Um bookman automatisiert per Script zu installieren, ist folgender Befehl nötig:

bookman_windows.exe -q -overwrite

Der Parameter -q aktiviert die unbeaufsichtigte Installation.
Der Parameter -overwrite lässt den Installer existierende Dateien überschreiben, anstatt abzubrechen.

Ändern von Standardwerten während der Installation

Während der Installation können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden.
Zum Beispiel kann eine Desktopverknüpfung angelegt oder Parameter für die Proxyverwendung angegeben werden.
Um diese Werte in einer automatisierten Installation anzupassen, kann der Parameter -varfile [file] genutzt werden.
Diese bekommt eine Responsedatei übergeben, in der die zu gewünschten Werte definiert sind.

Aktuell können folgende Werte in der Reponsedatei übergeben werden:

  1. executeLauncherAction$Boolean=true
    • Gibt an, ob bookman nach erfolgreicher Installation gestartet werden soll.
    • Entweder „true“ oder „false“.
  2. createDesktopLinkAction$Boolean=true
    • Gibt an, ob eine Desktop-Verknüpfung angelegt werden soll.
    • Entweder „true“ oder „false“.
  3. de.bookman.proxySelection$Integer=0
    • Gibt an, ob ein Proxy genutzt werden soll:
      • „0“ für keinen Proxy,
      • „1“ für den im System konfigurierten Proxy,
      • „2“ für benutzerdefinierten Proxy.
    • Für den benutzerdefinierten Proxy müssen zusätzlich die Werte „de.bookman.proxyHost“ und „de.bookman.proxyPort“ definiert werden.
  4. de.bookman.proxyHost=
    • Gibt an, unter welchem Host ein benutzerdefinierter Proxy erreicht werden kann,
    • z.B. „10.0.0.1“ oder „proxy.firma.local“.
  5. de.bookman.proxyPort=
    • Gibt an, unter welchem Port ein benutzerdefinierter Proxy erreicht werden kann, z.B. „3128“.

Für ein Beispiel siehe Hinweise für die Installation mit Microsoft Intunes weiter unten.

Anpassen des maximalen Speicherverbrauchs

In einer Standardinstallation wird der maximale Arbeitsspeicher für bookman auf 1,5 GB festgelegt. Es kann jedoch notwendig sein, diesen zu erhöhen.
Häufig ist dies der Fall, wenn PDF-Dateien nicht mehr korrekt angezeigt werden. Hierfür kann diese Einstellung in der .vmoptions-Datei im Installationsverzeichnis überschrieben werden.
Diese Datei muss immer mit einer Leerzeile enden. Für einen maximalen Speicherverbrauch von 2 GB (2048 MB) ist beispielsweise folgender Eintrag notwendig:

-Xmx2g

Bitte beachte: Die .vmoptions-Datei muss mit einer Leerzeile enden.

Hinweise für die Installation mit Microsoft Intunes

Für die automatisierte Installation per Microsoft Intunes ist es meistens notwendig, das Erstellen einer Desktop-Verknüpfung sowie den automatischen Start von bookman zu verhindern.
Um dies zu erreichen, muss eine Responsedatei (z.B. intunes.varfile) mit folgendem Inhalt angelegt werden:

# intunes.varfile
executeLauncherAction$Boolean=false
createDesktopLinkAction$Boolean=false

Diese Responsedatei muss dann bei der Installation übergeben werden:

bookman_windows.exe -q -overwrite -varfile intunes.varfile

Hinweise für die Deinstallation

Im Installationsverzeichnis befindet sich eine zusätzliche uninstall.exe, welche zum Deinstallieren von bookman genutzt werden kann. Der Uninstaller bietet die folgenden zusätzlichen Parameter:

  1. -varfile [file] –> Verwende eine Responsedatei
  2. -c –> Aktiviere Konsolenmodus
  3. -q –> Aktiviere unbeaufsichtigten Modus
  4. -splash [title] –> Im unbeaufsichtigten Modus, zeige Fortschrittsfenster
  5. -alerts –> Zeige Nachrichtendialoge auch im unbeaufsichtigten Modus
  6. -console –> Im unbeaufsichtigten Modus, öffne Ausgabekonsole
  7. -manual –> Wähle ein Java Laufzeitumgebung manuell
  8. -Dname=value –> Setze Systemeigenschaften
  9. -h –> Zeige diese Hilfe

Zu beachten ist hier, dass mehrere Parameter nicht im POSIX Style kombiniert werden können. Der Befehl uninstall.exe -ch gibt also nicht die Hilfe auf der Konsole aus, sondern startet den Deinstallationsprozess ganz normal, da der Parameter "-ch" nicht bekannt ist.

Eine unbeaufsichtigte Deinstallation ist mit folgendem Befehl möglich:

uninstall.exe -q